Kargs Kummerkasten

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  • Dr. Ibrabamovic Mecci (Donnerstag, 01. Dezember 2022 15:12)

    Niemand fühlt sich gerne wie ein Schnorrer.

    Deswegen kann es manchmal auch so unangenehm sein, jemanden um einen Gefallen zu bitten — sei es, den Lebenslauf zu korrigieren, auf den Hund aufzupassen oder 20 Euro zu leihen, weil ihr vergessen habt, dass man im Restaurant nur bar bezahlen kann.

    Fühlt ihr euch dabei unwohl, weil ihr denkt, dass man euch deswegen nervig finden oder weniger mögen wird? Keine Sorge, das ist unbegründet. Es gibt nämlich ein psychologisches Phänomen — bekannt als "Benjamin-Franklin-Effekt" — das erklärt, warum Menschen euch oftmals noch mehr mögen, wenn sie euch einen Gefallen getan haben.

    David McRaney, Autor des Buches "You Are Not So Smart", erklärte auf YouAreNotSoSmart.com, woher der Effekt seinen Namen hat. Vermeintlich hatte Benjamin Franklin mal einen Feind, den er als "Gentleman mit Reichtum und Bildung" bezeichnete und der vermutlich zu einer einflussreichen Person in der Regierung werde würde.

    Um ihn auf seine Seite zu ziehen, fragte Franklin ihn, ob er sich eines der Bücher aus seiner Bibliothek ausleihen könne. Der Mann fühlte sich geschmeichelt und lieh ihm das Buch. Franklin brachte es nach einer Woche zurück — mit einem Dankesbrief.

    Das nächste Mal, dass sie sich begegneten, war der Mann außerordentlich freundlich. Sie blieben bis Franklins Tod Freunde.
    Wir wollen die Menschen mögen, denen wir helfen

    Belege dafür, dass der Benjamin-Franklin-Effekt tatsächlich wirken kann, fanden Psychologen im Jahr 1969. Im Rahmen ihrer klein angelegten Studie konnten Freiwillige Geld gewinnen. Einem Drittel von ihnen wurde im Anschluss daran von den Assistenten im Labor erzählt, dass die Abteilung für Psychologie für die Studie gezahlt und nun kein Geld mehr hatte, und sie wurden darum gebeten, das gewonnene Geld zurückzugeben.

    Ein weiteres Drittel wurde vom dem Studienleiter selbst angesprochen, der sagte, er habe persönlich die Studie gezahlt und habe nun kein Geld mehr. Auch er bat die Teilnehmenden, ihm das Geld zu geben. Das letzte Drittel durfte das Geld einfach behalten.

    Das interessante Ergebnis: Die Teilnehmenden mochten den Forscher am meisten, wenn sie ihn dem Gefallen tun konnten, ihm das Geld zurückzugeben. Am wenigsten mochten sie ihn dagegen, wenn sie das Geld behalten durften.

    Daraus schlossen die Forscher, dass wir jemanden mehr mögen, wenn wir ihm oder ihr einen Gefallen tun. Die Forscher vermuten, dass der Benjamin-Franklin-Effekt auf kognitiver Dissonanz basiert: Es fällt uns schwer, mit uns zu vereinbaren, dass wir jemanden einem Gefallen tun und diese Person hassen — also nehmen wir an, dass wir sie mögen.
    Wir nehmen an, dass uns Leute nach Hilfe fragen, weil sie unsere Freunde sein wollen

    Eine andere Psychologin führte zu diesem Thema eine ähnliche, kleine Studie in den Vereinigten Staaten und Japan durch. In beiden Ländern mochten die Teilnehmenden andere Personen, die angeblich an der gleichen Aufgabe arbeiteten, mehr, wenn diese sie um Hilfe baten. Interessanterweise trat dieser Effekt nicht auf, wenn der Forscher sie aufforderte, dieser Person zu helfen.

    Die Psychologin hinter der Studie, Yu Niiya von der Hosei University in Tokio, vermutet daher, dass der Benjamin-Franklin-Effekt keine Folge von kognitiver Dissonanz ist. Sie glaubt stattdessen, dass die Person, die um Hilfe gebeten wird, spüren kann, dass sich die Hilfe suchende Person mit ihr anfreunden will — und daher die positiven Gefühle gern erwidert.

    Das Phänomen nennt sich "reziproke Zuneigung" und beschreibt die Tendenz, Menschen zu mögen, die uns mögen. Das heißt: Ihr könnt Leute dazu bringen, euch zu mögen und euch einen Gefallen zu tun, wenn ihr ihnen vorher helft. Dieses Prinzip lässt sich in verschiedenen Situationen anwenden, zum Beispiel beim Dating oder am Arbeitsplatz.

  • Michael Haas (Donnerstag, 01. Dezember 2022 14:53)

    In einer Stunde schwebt die ganze Welt!
    Mein ganzes Leben gipfelt hier:
    Das höchste Glück, was meine Hand jetzt hält
    in dieser Stunde: ganz allein mit dir.

    Verschwunden ist der graue Tag, das Licht der Sterne
    verdeckt den Alltag mir mit süßem Schein.
    Verschwunden ist die Erde in so weiter Ferne -
    und ich bin dein.

    In dieser Stunde liegt mein ganzes Leben,
    das and're ist nur eitler Tand.
    - Nur eine Stunde wurde mir gegeben...
    Sie blitzte auf und - sie entschwand.

  • Rainer Teichert (Dienstag, 29. November 2022 16:01)

    Die Temperamente der Präsidenten der USA ist toll dargestellt.

  • Martin Meng (Dienstag, 29. November 2022 16:00)

    Der Abend

    Schweigt der Menschen laute Lust:
    Rauscht die Erde wie in Träumen
    wunderbar mit allen Bäumen,
    was dem Herzen kaum bewußt,
    alte Zeiten, linde Trauer,
    und es schweifen leise Schauer
    wetterleuchtend durch die Brust.

  • Herman Feil (Dienstag, 29. November 2022 15:58)

    Der Herbst

    Viele Drachen stehen in dem Winde,
    Tanzend in der weiten Lüfte Reich.
    Kinder stehn im Feld in dünnen Kleidern,
    Sommersprossig, und mit Stirnen bleich.

    In dem Meer der goldnen Stoppeln segeln
    Kleine Schiffe, weiß und leicht erbaut,
    Und in Träumen seiner leichten Weite
    Sinkt der Himmel wolkenüberblaut.

    Weit gerückt in unbewegter Ruhe
    Steht der Wald wie eine rote Stadt.
    Und des Herbstes goldne Flaggen hängen
    Von den höchsten Türmen schwer und matt.

  • Manuel Neuer (Sonntag, 27. November 2022 13:35)

    Ich bin mit den Texten bei Dir sehr begeistert.

  • Marcus Dreher (Samstag, 26. November 2022 15:16)

    Der Reisebericht von Vulcano ist sehr Interessant.

  • Martin Heck (Donnerstag, 24. November 2022 15:42)

    Rein evolutionär ist Blenderei durchaus menschlich und kann als sozial sinnvoll betrachtet werden. Herr Steinzeitmensch kommt von seiner tagelangen Jagd zurück und wird von seiner Sippe wie ein Held empfangen, denn endlich gibt es wieder reichlich Nahrung für alle. Die fette Beute (heute würde man das Resultat oder Ergebnis nennen) wurde gemeinsam gefeiert, der erfolgreiche Jäger bekam seinen Applaus, die Sippe einen vollen Bauch und alle waren letzlich zufrieden.

  • Beate Zaun (Donnerstag, 24. November 2022 15:40)

    In Vasen gelebt

    Die meisten Menschen leben,
    In Vasen jenen Blumen gleich,
    Die mit den Wurzeln streben,
    Nach tief'rer Erde unerreicht.

    Die meisten Menschen welken,
    In künstlich' Wasserschalen
    Wie abgetrennten Nelken,
    Die letzten Lebensfarben.

    Und viele Menschen wollen,
    Wenn man sie danach fragt,
    Niemals so leben sollen,
    So lebend Tag für Tag.

    Ich war, - noch bin ich ihnen gleich
    Noch welkt mein junges Dasein,
    Noch scheint die Erde unerreicht,
    Schon bald werd' ich ihr nah sein.

    Wenn Künstlichkeiten weggehoben
    Dann pendeln Herzen ausgewogen
    Wenn falsche Weisen fortgebannt,
    Mit Möglichkeiten in der Hand,
    Dann bereinigt sich der Kosmos,
    In uns Schlüssel, in uns Schloss.

  • Heike Grimm (Donnerstag, 24. November 2022 14:23)

    Brutale Dürre...

    Brutale Dürre.
    Knackende Äste.
    Harter Boden.
    Knochenreste.

    Keine Pflanzen.
    Wozu auch noch.
    Verdorrte Gegend
    einziges Joch.

    Leeres Flussbett.
    Boot mit Leck.
    Einsamer Brunnen
    versandet im Dreck.

    Torkelnde Rinder
    geben kaum Ruh`
    Tapfere Menschen
    träumen dazu:

    Sprudelnde Quellen.
    Fischreiches Wasser.
    Frischer Regen
    macht Äcker nasser.

    Doch sie müssen
    weiter ziehen.
    Um zu leben.
    Gott verziehen.

  • Lilo Keller (Donnerstag, 24. November 2022 14:22)

    Ballast

    Ist es nicht herrlich alt zu werden
    dem Druck des Alltags zu entfliehn
    und neuronale Kreise ziehn
    mit den Geliebten hier auf Erden

    Die , welche mir so viel bedeuten
    mit denen , die mein Schicksal sind
    auch du gehörst dazu , mein Kind
    gleichwohl so oder so die Glocken läuten

    Da ist das Meer von Tränen
    ihr schwimmt gerade drin
    und jede Einzelne macht Sinn
    ja laßt mich eines noch erwähnen

    Es sollten Freudentränen sein
    die heute Abend fließen
    sich weich und warm ergießen
    im stillen Kämmerlein

    Dort , all der Ballast ,den ich trage
    ich werf ihn aus der Gondel , sieh
    jetzt fühle ich mich wohl wie nie
    bis ans Ende meiner Tage

    Und mein Vermächtnis hier auf Erden
    `vergesset Eigentum und Geld
    was giebt es schönres auf der Welt
    als ohne Ballast alt zu werden

  • Inga Timlich (Donnerstag, 24. November 2022 14:09)

    Klangschalen sind sehr gut!

  • Wolfgang Beinlich (Donnerstag, 24. November 2022 13:58)

    Ich kann nur sagen, es ist einfach toll, diese Berichte zu lesen

  • Josef Amon (Mittwoch, 23. November 2022 14:49)

    Verschobenes

    Ich schiebe Worte
    hin und her
    jedoch
    sie lassen sich nicht fügen

    Sie sind nur hier
    und liegen kreuz und quer
    und lassen mich
    im Trüben sinnen

    Und ich denke mir im Stillen
    es mag
    an meinem Fühlen liegen

    das keine Worte duldet

  • Pfauenfeder (Mittwoch, 23. November 2022 14:48)

    An die Kunst

    Muse, welche Seelenregung!
    Zauberhafte inn're Wand'rung,
    Die dem Herzen leicht geschieht,
    Phantasie, welch Geistesregung!
    Zauberhafte inn're Handlung,
    Die den Mensch mit Traum durchzieht.

    In aller Künste Anfang,
    Wohnt Leidenschaft, wohnt Feuerdrang!
    In aller Muse Nachklang,
    Lebt Seelenlied, lebt Geistgesang!

  • Inge Renner (Mittwoch, 23. November 2022 13:34)

    Vier Temperamente, ist das was mich bei Dir sehr beeindruckt.

  • Inge von Bommel (Dienstag, 22. November 2022 23:11)

    Heute habe ich mir die Präsidenten der USA angesehn, sehr Interessant! Danke

  • Dieter Hahn (Dienstag, 22. November 2022 23:10)

    Ich bin mit den Texten bei Dir sehr begeistert.

  • Elisabeth Munz (Sonntag, 20. November 2022 15:39)

    Immer in der Nacht,
    hat er Feuer angemacht.
    Gezündelt und tierisch sich drüber gefreut,
    wenn es traf die andren Leut!

  • Harald Winkler (Sonntag, 20. November 2022 13:35)

    Wintergedanken


    Wie hat es diese Nacht gereift!
    Mein Gott, wie grimmig stark muß es gefroren haben!
    Wie schwirrt und schreit, wie knirrt und pfeift
    Der Schnee bei jedem Tritt! Mit den jetzt trägen Naben
    Knarrt, stockt und schleppt der Räder starres Rund,
    Ja weigert gleichsam sich, den kalten Grund
    Wie sonst im Drehen zu berühren.
    Fast alles drohet, zu erfrieren,
    Fast alles droht für Kälte zu vergehn.

    Wie blendend weiß ist alles, was ich schau,
    Sowohl in Tiefen als in Höhn;
    Wie schwarz, wie dick, wie dunkelgrau
    Hingegen ist der ganze Kreis der Luft,
    Zumal da das noch niedre Sonnenlicht
    Annoch nicht durch die Nacht des dicken Nebels bricht.

    Es scheint, als könne man in einem greisen Duft
    Die Kälte selbst an jetzt recht sichtbar sehn;
    Sie fänget überall ergrimmt an zu regieren.
    Drei Elemente selber müssen
    Ihr schwer tyrannisch Joch verspüren
    Und deren Bürger all das strenge Szepter küssen,
    Das allem, was da lebt, Verlähmung, Pein und Tod,
    Ja selber der Natur den Untergang fast droht. -

    Laß aber, lieber Mensch, auch du, soviel an dir,
    Dein Herz zum Mitleid doch bewegen,
    Damit dein Liebesfeur dein armer Nachbar spür;
    Komm, lindre seine Not mit deinem Segen.
    Such ihm in scharfem Frost ein Labsal zu bereiten,
    Damit, wie Hiob spricht, auch seine Seiten,
    Wenn sie, durch deine Hülf erwärmt, dich preisen
    Und so durch dich dem Schöpfer Dank erweisen.

  • Barthold Hinrich (Sonntag, 20. November 2022 13:33)

    Die kleine Fliege

    Neulich sah ich, mit Ergötzen,
    Eine kleine Fliege sich,
    Auf ein Erlen-Blättchen setzen,
    Deren Form verwunderlich
    Von den Fingern der Natur,
    So an Farb′ , als an Figur,
    Und an bunten Glanz gebildet.
    Es war ihr klein Köpfchen grün,
    Und ihr Körperchen vergüldet,
    Ihrer klaren Flügel Paar,
    Wenn die Sonne sie beschien,
    Färbt ein Rot fast wie Rubin,
    Das, indem es wandelbar,
    Auch zuweilen bläulich war.
    Liebster Gott! wie kann doch hier
    Sich so mancher Farben Zier
    Auf so kleinem Platz vereinen,
    Und mit solchem Glanz vermählen,
    Daß sie wie Metallen scheinen!
    Rief ich, mit vergnügter Seelen.

    Wie so künstlich! fiel mir ein,
    Müssen hier die kleinen Teile
    In einander eingeschränkt,
    durch einander hergelenkt
    Wunderbar verbunden sein!
    Zu dem Endzweck, daß der Schein
    Unsrer Sonnen und ihr Licht,
    Das so wunderbarlich-schön,
    Und von uns sonst nicht zu sehn,
    Unserm forschenden Gesicht
    Sichtbar werd, und unser Sinn,
    Von derselben Pracht gerühret,
    Durch den Glanz zuletzt dahin
    Aufgezogen und geführet,
    Woraus selbst der Sonnen Pracht
    Erst entsprungen, der die Welt,
    Wie erschaffen, so erhält,
    Und so herrlich zubereitet.
    Hast du also, kleine Fliege,
    Da ich mir an die vergnüge,
    selbst zur Gottheit mich geleitet.

  • Alf Ginger (Sonntag, 20. November 2022 13:32)

    Hallo Jürgen, ich finde deine Art von Schreiben einfach gut

  • Maria Schiller (Samstag, 19. November 2022 23:30)

    Die Rockband

    Lichter zucken stroboskopisch,
    gerockt wird, dass man froh ist.
    Riffs ertönen, Trommeln hämmern,
    man denkt oh ja, das kennt man.
    Darum ist man hergekommen,
    um zu hören, bis das Ohr benommen.

  • Peter Misk (Samstag, 19. November 2022 23:29)

    Das Orchester

    Man drückt die Bank, sitzt auf Gestühl,
    hört ersten Klang; am Eingang war Gewühl.
    Der Meister kommt, der Taktstock schwingt,
    ob später auch noch jemand singt?
    Der Geigenton wird deutlicher,
    Musik wird jetzt erfreulicher.

    Erst tranquillo, dann amoroso,
    man spürt, nun kommt fortissimo.
    Es spielt Musik, ganz leicht beschwingt,
    Glück hat, wer hier die Zeit verbringt.
    Der Stock im Takt die Luft durchschneidet,
    wer das erlebt, der wird beneidet.

    Trommelwirbel, Pianotasten,
    Harfe und Hände, die niemals rasten.
    Schluss, vorbei, alles verklungen,
    schöne Stimmen haben vorgesungen.
    Der Dirigent und erster Geiger,
    leiten den Applaus gern weiter.

    Das Orchester steht nun auf,
    der Abspann nimmt jetzt seinen Lauf,
    der Meister dieser Starkapelle,
    grüßt noch einmal auf die Schnelle.
    Das Publikum, es wirkt verzückt,
    ein jeder dankt fürs Ohrenglück.

  • Renate Keller (Samstag, 19. November 2022 23:27)

    Vier Temperamente, ist das was mich bei Dir sehr beeindruckt.

  • Dr. Jens Sperrlich (Samstag, 19. November 2022 15:38)

    Phlegmatisches Temperament

    Das phlegmatische Temperament ist das des heitere, ruhige, rationale und beharrliche Menschen, die einen etwas schüchternen Charakter zeigen und es vermeiden, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen oder die Rolle des Anführers zu übernehmen. Iván Pávlov erklärte, dass es das Temperament ist, das aus einem langsamen, ausgeglichenen und wenig empfindlichen Nervensystem entsteht, mit geringer Flexibilität gegenüber Veränderungen in der Umgebung und einer hohen Konzentration.

    Unter phlegmatischem Temperament verstehen wir den Charakter von ruhigen, ruhigen Menschen, die fast nie wütend werden ernsthaft, teilnahmslos, sehr rationiert, analytisch und berechnend, sehr emotional ausgeglichen, die Entscheidungen ruhig treffen, die Dinge nicht unvollendet lassen und mit einer gewissen Neigung zu frieren.

    Sie neigen dazu, ein glückliches und angenehmes Leben zu führen, aber ohne allzu viele Veränderungen, daher sind sie ziemlich konform. Sie legen Wert auf Genauigkeit beim Denken und Handeln und es fällt ihnen schwer, anderen ihre Emotionen zu zeigen. Nach der Theorie des Hippokrates, sein damit verbundener Humor ist offensichtlich Schleim und damit das Wasser.

  • Dr. Prof. Hermann (Samstag, 19. November 2022 15:36)

    „Wenn wir uns das alles vorhalten, so werden wir sehen, daß in dem Lenken und Leiten der Temperamente eine bedeutsame Aufgabe der Lebenspraxis liegt. Aber um die Temperamente zu leiten, ist der Grundsatz zu beachten, daß immer mit dem gerechnet werden muß, was da ist, nicht mit dem, was nicht da ist. Hat ein Kind ein sanguinisches Temperament, so können wir ihm nicht dadurch in der Entwicklung weiterhelfen, daß wir Interesse hineinprügeln wollen; man kann nicht ihm einbleuen etwas anderes, als was eben sein sanguinisches Temperament ist. Wir sollen nicht fragen: Was fehlt dem Kinde, was sollen wir ihm einprügeln? - sondern wir sollen fragen: Was hat ein sanguinisches Kind in der Regel? Und damit müssen wir rechnen. In der Regel werden wir eines finden, ein Interesse kann immer erregt werden; das Interesse für irgendeine Persönlichkeit, wenn das Kind auch noch so flatterhaft ist. Wenn wir die richtige Persönlichkeit nur sind, oder wenn wir ihm die richtige Persönlichkeit beigesellen können, so tritt das Interesse schon auf. Nur auf dem Umwege der Liebe zu einer Persönlichkeit kann beim sanguinischen Kinde Interesse auftreten. Mehr als jedes andere Temperament braucht das sanguinische Kind Liebe zu einer Persönlichkeit. Alles muß getan werden, daß bei einem solchen Kinde die Liebe erwache. Liebe ist das Zauberwort. Wir müssen sehen, was da ist. Wir müssen sehen, allerlei Dinge in die Umgebung des Kindes zu bringen, von denen man doch bemerkt hat, daß es tieferes Interesse daran hat. Diese Dinge muß man zum Sanguiniker sprechen lassen, muß sie auf das Kind wirken lassen, muß sie ihm dann wieder entziehen, damit das Kind sie wieder begehrt, und sie ihm von neuem geben. Man muß sie so auf das Kind wirken lassen, wie die Gegenstände der gewöhnlichen Welt auf das sanguinische Temperament wirken.

    Beim cholerischen Kinde gibt es auch einen Umweg, durch den die Entwicklung immer zu leiten ist. Hier heißt das, was die Erziehung sicher leitet: Achtung und Schätzung einer Autorität. Hier handelt es sich nicht um ein Beliebt¬machen durch die persönlichen Eigenschaften, wie beim sanguinischen Kinde, sondern es kommt darauf an, daß das cholerische Kind immer den Glauben hat, daß der Erzieher die Sache versteht. Man muß zeigen, daß man in den Dingen Bescheid weiß, die um das Kind vorgehen. Man darf sich nicht eine Blöße geben. Das Kind muß immer den Glauben erhalten, daß der Erzieher die Sache kann, sonst hat er sofort verspielt. Ist Liebe zur Persönlichkeit das Zaubermittel beim sanguinischen Kinde, so Achtung und Schätzung des Wertes einer Person das Zauberwort beim cholerischen Kinde. Ihm müssen besonders solche Gegenstände in den Weg geführt werden, die ihm Widerstand entgegensetzen. Widerstände, Schwierigkeiten müssen ihm in den Weg gelegt werden. Man muß versuchen, ihm das Leben nicht so leicht zu machen.

  • Theodor Altwasser (Freitag, 18. November 2022 23:11)

    Der Rose Tod

    Mein Lied gilt einer weißen Rose,
    Die einsam blüht am wilden Hag;
    Sie sprosst’ aus üppig grünem Moose
    Empor an lauem Frühlingstag.

    Ich liege unter dunklen Bäumen
    Des Morgens früh in tiefer Ruh,
    Und horch’ in stillem, stillem Träumen
    Dem Waldestönen um mich zu.

    Ein Vöglein kommt dahergeflogen,
    Stimmt an gar trauten Minnesang.
    Das ist ein süßes Tönewogen,
    Das ist ein frischer Waldesklang!

    Wie lauschig schließt die weiße Rose
    Die zarten Blütenkelche auf!
    Sie schaut wohl nieder zu dem Moose;
    Es blitzen Silbertropfen drauf.

    Träumt sie von schönem Liebeleben,
    Von Sternenglanz und Frühlingsduft?
    O könnt’ im Lied ich wiedergeben
    Den Traum voll Poesie und Duft!

    Da zieht ein frischer Wind vorüber,
    Der streift die Blumenblättchen ab;
    Die Rose stirbt! — Mein Aug’ wird trüber;
    Wohin ich schau — ein weites Grab!

    Das ist das Lied der tobten Rose,
    Die ich nur noch beweinen kann.
    Ich wollt’, ich läg’ tief unterm Moose! —
    Mir hat’s ein Röslein angetan.

  • Herbert von Metzlich (Freitag, 18. November 2022 23:10)

    Hallo Jürgen,
    nun da hast du ja ein Meisterwerk geschrieben, die vier Temperamente.

  • Murat Hatipololou (Freitag, 18. November 2022 21:26)

    Das Leben ist voller Überraschungen, so wie Deine Homepage

  • Iris Kramer (Donnerstag, 17. November 2022 22:31)

    Für mich sind die Klangschalen eine Seelen-Ruhe.

  • Klaus Nichte (Donnerstag, 17. November 2022 22:30)

    Alles klar, ist doch eine Homepage mit vielen Inhalten, macht Spaß diese durchgehn.

  • Sahra Wagenknecht (Donnerstag, 17. November 2022 21:09)

    Vier Temperamente, ist das was mich bei Dir sehr beeindruckt.

  • Peter Weil (Donnerstag, 17. November 2022 15:03)

    Letzte Wache

    Wie dunkel sind deine Schläfen.
    Und deine Hände so schwer.
    Bist du schon weit von dannen,
    Und hörst mich nicht mehr.

    Unter dem flackenden Lichte
    Bist du so traurig und alt,
    Und deine Lippen sind grausam
    In ewiger Starre gekrallt.

    Morgen schon ist hier das Schweigen
    Und vielleicht in der Luft
    Noch das Rascheln von Kränzen
    Und ein verwesender Duft.

    Aber die Nächte werden
    Leerer nun, Jahr um Jahr.
    Hier wo dein Haupt lag, und leise
    Immer dein Atem war.

  • Jürgen Ming (Donnerstag, 17. November 2022 14:18)

    4 Temperamente sind ein echtes Meisterwerk

  • Peter van Gutenberg (Dienstag, 15. November 2022 20:37)

    Kassandra“

    Freude war in Trojas Hallen,
    Eh die hohe Feste fiel;
    Jubelhymnen hört man schallen
    In der Saiten goldnes Spiel;
    Alle Hände ruhen müde
    Von dem tränenvollen Streit,
    Weil der herrliche Pelide
    Priams schöne Tochter freit.

    Und geschmückt mit Lorberreisern,
    Festlich wallet Schar auf Schar
    Nach der Götter heil'gen Häusern,
    Zu des Thymbriers Altar.
    Dumpf erbrausend durch die Gassen
    Wälzt sich die bacchant'sche Lust,
    Und in ihrem Schmerz verlassen
    War nur eine traur'ge Brust.

    Freudlos in der Freude Fülle,
    Ungesellig und allein,
    Wandelte Kassandra stille
    In Apollos Lorbeerhain.
    In des Waldes tiefste Gründe
    Flüchtete die Seherin,
    Und sie warf die Priesterbinde
    Zu der Erde zürnend hin:

    »Alles ist der Freude offen,
    Alle Herzen sind beglückt,
    Und die alten Eltern hoffen,
    Und die Schwester steht geschmückt.
    Ich allein muß einsam trauern,
    Denn mich flieht der süße Wahn,
    Und geflügelt diesen Mauern
    Seh' ich das Verderben an.

    »Eine Fackel seh' ich glühen,
    Aber nicht in Hymens Hand;
    Nach den Wolken seh' ich ziehen,
    Aber nicht wie Opferbrand.
    Feste seh' ich froh bereiten,
    Doch im ahnungsvollen Geist
    Hör' ich schon des Gottes Schreiten,
    Der sie jammervoll zerreißt.

    »Und sie schelten meine Klagen,
    Und sie höhnen meinen Schmerz.
    Einsam in die Wüste tragen
    Muß ich mein gequältes Herz,
    Von den Glücklichen gemieden
    Und den Fröhlichen ein Spott!
    Schweres hast du mir beschieden,
    Pythischer, du arger Gott!

    »Dein Orakel zu verkünden,
    Warum warfest du mich hin
    In die Stadt der ewig Blinden
    Mit dem aufgeschloßnen Sinn?
    Warum gabst du mir zu sehen,
    Was ich doch nicht wenden kann?
    Das Verhängte muß geschehen,
    Das Gefürchtete muß nahn.

    »Frommt's, den Schleier aufzuheben,
    Wo das nahe Schrecknis droht?
    Nur der Irrtum ist das Leben,
    Und das Wissen ist der Tod.
    Nimm, o nimm die traur'ge Klarheit,
    Mir vom Aug den blut'gen Schein!
    Schrecklich ist es, deiner Wahrheit
    Sterbliches Gefäß zu sein.

    »Meine Blindheit gib mir wieder
    Und den fröhlich dunklen Sinn!
    Nimmer sang ich freud'ge Lieder,
    Seit ich deine Stimme bin.
    Zukunft hast du mir gegeben,
    Doch du nahmst den Augenblick,
    Nahmst der Stunde fröhlich Leben -
    Nimm dein falsch Geschenk zurück!

    »Nimmer mit dem Schmuck der Bräute,
    Kränzt' ich mir das duft'ge Haar,
    Seit ich deinem Dienst mich weihte
    An dem traurigen Altar.
    Meine Jugend war nur Weinen,
    Und ich kannte nur den Schmerz,
    Jede herbe Not der Meinen
    Schlug an mein empfindend Herz.

    »Fröhlich seh' ich die Gespielen,
    Alles um mich lebt und liebt
    In der Jugend Lustgefühlen,
    Mir nur ist das Herz getrübt.
    Mir erscheint der Lenz vergebens,
    Der die Erde festlich schmückt;
    Wer erfreute sich des Lebens,
    Der in seine Tiefen blickt!

    »Selig preis' ich Polyxenen
    In des Herzens trunknem Wahn,
    Denn den Besten der Hellenen
    Hofft sie bräutlich zu umfahn.
    Stolz ist ihre Brust gehoben,
    Ihre Wonne faßt sie kaum,
    Nicht euch, Himmlische dort oben,
    Neidet sie in ihrem Traum.

    »Und auch ich hab' ihn gesehen,
    Den das Herz verlangend wählt!
    Seine schönen Blicke flehen,
    Von der Liebe Glut beseelt.
    Gerne möcht' ich mit dem Gatten
    In die heim'sche Wohnung ziehn;
    Doch es tritt ein styg'scher Schatten
    Nächtlich zwischen mich und ihn.

    »Ihre bleichen Larven alle
    Sendet mir Proserpina;
    Wo ich wandre, wo ich walle,
    Stehen mir die Geister da.
    In der Jugend frohe Spiele
    Drängen sie sich grausend ein,
    Ein entsetzliches Gewühle!
    Nimmer kann ich fröhlich sein.

    »Und den Mordstahl seh' ich blinken
    Und das Mörderauge glühn;
    Nicht zur Rechten, nicht zur Linken
    Kann ich vor dem Schrecknis fliehn;
    Nicht die Blicke darf ich wenden,
    Wissend, schauend, unverwandt
    Muß ich mein Geschick vollenden
    Fallend in dem fremden Land« -

    Und noch hallen ihre Worte -
    Horch! da dringt verworrner Ton
    Fernher aus des Tempels Pforte,
    Tot lag Thetis' großer Sohn!
    Eris schüttelt ihre Schlangen,
    Alle Götter fliehn davon,
    Und des Donners Wolken hangen
    Schwer herab auf Ilion.

  • Rainer Maria Rilke (Dienstag, 15. November 2022 20:35)

    Du musst das Leben nicht verstehen,
    dann wird es werden wie ein Fest.
    Und lass dir jeden Tag geschehen
    so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
    sich viele Blüten schenken lässt.

    Sie aufzusammeln und zu sparen,
    das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
    Es löst sie leise aus den Haaren,
    drin sie so gern gefangen waren,
    und hält den lieben jungen Jahren
    nach neuen seine Hände hin.

  • Herman von Hesse (Dienstag, 15. November 2022 19:23)

    Ein literarisches Musikvergnügen von und mit Kontrabassist
    Wer oder was ist ein Doppelmoppel? So sagt der Künstler mit Kurt Schwitters und Kontrabass im Arm: „Er hat ein Doppelkinn, Mit Doppelgrübchen drin. Er führt ein Doppelleben, Das zweite stets daneben. Er hat ein Doppelweib, Zum Doppelzeitvertreib. Der Herr von Doppelmoppel, Hat eben alles doppel.“ Und so hält es der erste Solo-Kontrabassist des Philharmonischen Staatsorchesters, der mit seinem erfolgreichen Soloprogramm „Von dem großen Elefanten“ bereits im AfterWork zu erleben war, auch in seinem zweiten Literaturkonzert – Ihn gibt es nur im Doppelpack: Stimme und Bass, Gedichte und eigene Vertonungen, solo und doch zu zweit. „Doppelmoppel“ führt uns mit Dichtungen von Schwitters, Jandl, Ringelnatz u. a. und eigene Erzählungen ins poetisch völlig verrückte Miniatur-Wunderland eines Orchestermusikers.

    Nach seinem überaus erfolgreichen Soloprogramm „Von dem großen Elefanten“, das der Künstler unzählige Male auf diverse Konzertpodien gebracht hat, folgt nun ein weiteres Literaturkonzertprogramm für einen sprechenden Kontrabassisten.
    Der schauspielerfahrene Solokontrabassist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg präsentiert in seinem neuen Soloprogramm eigene Vertonungen auf Gedichte von Kurt Schwitters, Heinrich Seidel, Joachim Ringelnatz, Ernst Jandl und anderer.

    Die überaus humorvollen und komischen Gedichte erhalten durch das gleichzeitige Sprechen und Spielen des Akteurs eine völlig neue Facette. Dabei hat seine Musik unterschiedliche Funktionen: Der Kontrabass erzeugt Stimmungen, liefert dabei manchmal nur den Rhythmus, er untermalt und begleitet, oder betätigt sich sogar als Gegenspieler. Namensgeber des abendfüllenden Programms ist das Gedicht „Doppelmoppel“ von Kurt Schwitters, einem der wichtigsten Dichter des frühen 20. Jahrhunderts. Heinrich Seidel arbeitete als Ingenieur und Schriftsteller. Sein bekanntestes Gedicht handelt vom Huhn, das „kakelte, mirakelte, spektakelte“. Ebenso im Programm ist eine Gruppe von Gedichten aus Joachim Ringelnatz Zyklus „Kleine Wesen“. „Wassertropfen“, „Funke“ und „Seifenblase“ entpuppen sich dabei als Miniaturen voller Poesie.
    Des Künstlers besondere Vorliebe für Ernst Jandl kommt hier in einer Auswahl des Zyklus „Der künstliche Baum“ zum Ausdruck. Natürlich darf da „Ottos Mops“ nicht fehlen… Zwischendurch plaudert er aus dem Leben eines Kontrabassisten.
    Er lädt das Publikum ein, in die Welt eines Orchestermusikers einzutauchen.

  • Dr. Heinrich von Gallen (Dienstag, 15. November 2022 19:22)

    Ein Kontrabassist betritt mit seinem Instrument die Bühne.

    Die beiden haben eine Menge erlebt. Immerhin ist das Instrument ja fast 200 Jahre alt. Glücklicherweise ist sein Besitzer doch erheblich jünger. Nein, hier ist nicht der Protagonist aus Patrick Süskinds „Kontrabass“ entsprungen. Hier ist der schauspielerfahrene Solokontrabassist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg am Werke. Er rezitiert, deklamiert, erzählt und begleitet sich dabei selbst auf seiner „hölzernen Lady“. Die Themen sind vielfältig – mal heiter, manchmal auch ernst – kurz gesagt: Sie sind aus dem Leben gegriffen!

  • Birgit Ming (Dienstag, 15. November 2022 13:33)

    "Komm, schöne Katze, an mein Herz,
    doch ziehe ein die scharfen Klauen;
    lass mich in deine Augen schauen,
    in Augen aus Achat und Erz."

  • Dieter Hölzel (Dienstag, 15. November 2022 13:29)

    Das Leben ist voller Überraschungen, so wie Deine Homepage

  • Martin Jäckle (Montag, 14. November 2022 15:19)

    Italien ist sehr Interessant, oder gefährlich?
    Nun wir waren nur einmal in Italien und dann nie mehr! Denn in der Nacht wurden uns alle vier Reifen mit Felgen vom Auto geklaut. Obwohl er in einerm sicheren Hof stand. Am nächsten Tag kam die Polizei und der Hotel Besitzer. Sagen es tut Ihnen Leid. Dann kam der Nachbar und sagte er könnte Ersatz besorgen. In der Nacht wurden dann unsere Reifen wieder montiert. Von wem auch immer? Doch das Hotel verlangte für die Extra Nacht, das Doppelte wie Tage davor plus das Abendessen was doppelt so teuer und der Nachbar war am nächsten Tag nicht mehr da. Da dort nur eine alte Frau wohnte, sie sagte hier gibt es seit 25 Jahren keinen Mann mehr.

  • Dr. med Jan Herrlich (Montag, 14. November 2022 14:44)

    Im Vergleich zu den anderen Streichinstrumenten weist der Kontrabaß die größte Formenvielfalt auf. Obwohl auch viele Baßbauer bewährte Formen und Maße alter Meister für ihre Instrumente kopieren, sind die Größen und Proportionen weniger standartisiert als bei Geige oder Cello. Bis heute haben sich als Korpusformen sowohl die Violin- als auch die Gambenform erhalten. Darüberhinaus gibt es auch Varianten wie z. B. die Busseto-Form, oder seltener die Gitarrenform. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten einige Hersteller (u. a. Framus) Bässe mit Cutaway her, um wie bei der Jazzgitarre das Spiel in hohen Lagen zu erleichtern. Unabhängig von der Korpusform haben Bässe entweder den von der Gambe kommenden flachen Boden, oder den für die Geige typischen gewölbten Boden. Beide haben Vor- und Nachteile, die in Fachkreisen bis heute gerne diskutiert werden. Auch bei den Bögen haben sich zwei Formen gleichermaßen durchgesetzt: der Deutsche Bogen, der wie bei der Gambe von unten gehalten wird, und der Französische Bogen, der wie beim Cello von oben gehalten wird.

  • Dr. Ernst Hedrich (Montag, 14. November 2022 14:42)

    Der Kontrabaß mit seiner über einem Meter messenden Mensur ist das größte Instrument aus der Familie der Geigen. Dabei ist er, von seiner Herkunft her betrachtet, gar kein richtiges Familienmitglied. Erste Vorläufer des heutigen Kontrabasses, die Ende des 16. Jahrhunderts in Deutschland entstanden, gingen aus der Familie der Gamben hervor. Gamben sind Geigen auf den ersten Blick recht ähnlich, unterscheiden sich aber in einigen entscheidenden Merkmalen. Gamben werden ebenfalls mit einem Bogen gestrichen, jedoch zum Spielen zwischen den Knien gehalten (weswegen sie auch als Kniegeigen bezeichnet werden). Sie hatten teilweise Bünde aus Darmsaiten, die um Hals und Griffbrett gebunden werden. In Stimmung, Mensur und Anzahl der Saiten gab es eine Vielzahl von Varianten. Sie wurden im Laufe der Jahrhunderte durch Geige, Bratsche und Cello verdrängt und sind heute nur noch von historischer Bedeutung. Einige Baumerkmale der Gambe haben sich aber bis heute im Kontrabaß erhalten: die abfallenden Schultern, der flache Boden, und der von unten gehaltene "Deutsche" Bogen. In Italien entstanden um 1600 Kontrabässe, die sich in der Form eher an Geigen orientierten. Sie hatten einen gewölbten Boden und die geigentypischen spitzen Ecken im Mittelbug.Einen wichtigen Impuls bekam die Weiterentwicklug des Kontrabasses um 1650, als erstmals umsponnene Darmsaiten aufkamen. Durch diese Neuentwicklung waren geringere Saitendurchmesser möglich, die ein leichteres Greifen und Streichen ermöglichten. Die Instrumente mußten auch nicht mehr ganz so monströse Größen haben, um den gewünschten Tonumfang zu erzielen. Dadurch wurden die Kontrabässe nach und nach wirklich spielbar.

  • Lea Mayer (Montag, 14. November 2022 14:19)

    Haustiere sind für viele Menschen wie Familienmitglieder. Doch diese Beziehungen werden nun durch steigende Lebenshaltungskosten auf die Probe gestellt. Immer mehr Tiere werden ausgesetzt oder abgegeben. Wir haben mit Tierschützern und Tierheimen gesprochen.

    Haustiere sind für die meisten Menschen nicht nur eine willkommene Ablenkung vom stressigen Alltag, sondern auch ein Teil der Familie. Aber steigende Lebenshaltungskosten und die Energiekrise werden für die Beziehung zum geliebten Haustier zur Belastungsprobe. Denn viele Menschen können sich die Haltung ihrer Tiere nicht mehr leisten.

  • Betina List (Montag, 14. November 2022 14:17)

    Dirigent, das ist der Mann
    der vorne steht und „Alles“ kann!
    Er kennt den Takt und auch den Rhythmus,
    und weiß, wenn alles schneller mit muss.
    Er kennt den Anfang und den Schluss,
    und kennt beim Defilee den Gruß.
    Er kennt das Stück, die Partitur,
    und dirigiert die Schlagfigur.

    Auch ist er ständig voll Elan,
    und bei den Proben geistig fit,
    nur zum Wirt geht er nie mit.

    Denn ein Maestro braucht den Geist,
    der keinesfalls „Ein Prosit“ heißt.
    Er trinkt kein Bier und keinen Wein,
    hat keine Freunde, ist allein,
    er liebt nur eines, die Musik,
    und findet so sein Lebensglück!

  • Bernd Feiler (Montag, 14. November 2022 14:17)

    Seid Allegro im Entschließen
    und Adagio im Geniessen,
    wer Forte seine Pflichten übt
    und Piano das Vergnügen liebt,
    der lebt in reinster Harmonie
    des Lebens schönste Symphonie.

  • Inge Wamser (Montag, 14. November 2022 13:54)

    Maxi die Katze


    Ich habe eine gute Freundin, mit der ich gerne zusammen bin.
    Sie hat ne Katze namens Maxi, die ist schneller
    als ein Taxi.
    Mal hängt sie in den Gardinen,
    oder wirft runter, was steht auf den Vitrinen.
    Wenn man mit ihr schimpft,sie Ihr putzig Näschen rümpft.
    Aber sie ist so ein süßes Knuddeltier,
    keiner kann böse sein mit Ihr.
    Maxi spielt oft die Herrin im Haus,jagt manche ungebetene Maus.
    Aber fressen tut sie sie nicht, bekommt von Frauchen ja besseres Gericht.
    Doch legt sie die Maus vor Freundins Füße,
    damit beweißt sie Ihre Liebe.
    Wie schön,dass es die Maxi gibt, sie wird von
    Allen sehr geliebt.

  • Martin Haller (Samstag, 12. November 2022 22:47)

    Vier Temperamente, ist das was mich bei Dir sehr beeindruckt.

  • Peter Krämer (Samstag, 12. November 2022 19:40)

    Der Reisebericht von Vulcano ist ein alte Reise, heute ist alles ganz anderes und der Torissmus zeigt seine Schattenseiten! Der Schlammtümpel ist ein Vierenbecken von Krankheiten! Stehen jetzt Warnschilder dort! Baden am Strand ist auch nicht mehr machbar, da der mit einem Stacheldraht abgesperrt wurde, Mit dem Hionweis Verbrennungsgefahr geschlossen!

 

 

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich in unser Online-Gästebuch einzutragen. Ich freue mich, Ihre Wünsche, Anregungen und Eindrücke zu erfahren.

 

Impressum: Jürgen Karg, Fasanenweg 2, 75428 Illingen,

                    juergenkarg@web.de

 

 

Hinweis in eigener Sache:

 

Ich habe mittlerweile das Alter von 80 Jahren erreicht, und es flutscht bei mir nicht mehr wie früher. Meine HP ist aber noch nicht komplett. In den Themenbereichen Musik und Stereofotografie kommt nichts mehr dazu. Beides ist Historie. Meine ehemalige Ausrüstung dazu ist mittlerweile defekt (planned obsolescence).